2018 ist Geschichte: Zeit das Gürteltier Jahr zu reflek­tie­ren und »DANKE« zu sagen. Danke, dass du so flei­ßig mei­ne Blogbeiträge liest. Danke, dass du dir Zeit nimmst, für Kommentare und per­sön­li­che Nachrichten.

2018 im Schnelldurchlauf

Es war beruf­lich ein sehr erfolg­rei­ches Jahr. Gleichzeitig hat­te ich mehr Zeit für mei­ne Familie, denn das Pendeln ist vor­bei. Nur die Blogografie kam lei­der zu kurz. Während ich 2017 flei­ßig Blogbeiträge im Zug geschrie­ben habe, ver­brin­ge ich die Zeit heu­te im Kinderzimmer und spie­le wech­sel­sei­tig mit Playmobil oder Barbie-Puppen.

Aus dem Team vom ZIELFOTO-Magazin bin ich aus­ge­stie­gen. Ausgabe 01|2018 (Harz und Elbsandsteingebirge) war lei­der mei­ne letz­te. Stephan hat einen neu­en Lektoren enga­giert. Inhaltlich konn­te ich für die aktu­el­le Ausgabe ohne­hin nichts bei­tra­gen. Trotzdem scha­de, schließ­lich habe ich das Magazin von Anfang an beglei­tet.

Dafür war 2018 ein ech­tes Reisejahr. Im April ging es zum vier­ten Mal nach Mallorca, ich lie­be es! Im Mai folg­te eine Woche im Berchtesgadener Land. Kaum zuhau­se ange­kom­men, hat mich das Alpen-Fieber erneut gepackt und ich bin 1.200 km gefah­ren, um eine Nacht im Zelt am Zireiner See zu ver­brin­gen. Danke Steven, Chris und Pino, dass ihr die ver­rück­te Tour mit­ge­macht habt.

Zireiner See mit Zelt

Dann folg­te der Rekordsommer, mit end­lo­sen Tagen bei mehr als 35 Grad. Es war so heiß, dass selbst unse­re Kühltruhe schlapp gemacht hat und mein hei­li­ges Tschisi-Eis aus den 90er-Jahren auf­ge­taut ist: das letz­te was es auf die­ser Welt noch gab 🙁

Im Juli sind wir für eine Woche an die Nordsee geflüch­tet. Es ist sel­ten, dass ich mal Glück mit dem Wetter habe 🙂

Neuharlingersiel - Hafen

Im August ging es in die Lüneburger Heide. Das Ferienhaus hat­ten wir schon ein Jahr im Voraus gebucht.

Lüneburger Heide - Ferienhaus

Perfekt für die Heideblüte […] die in die­sem Jahr lei­der aus­ge­blie­ben ist 🙁 Wie war das mit dem Glück beim Wetter?

Im Oktober waren wir erneut in den Alpen. Diesmal für eine Woche in der Tiroler Zugspitzarena, wo ich mich jeden Morgen zum Sonnenaufgang raus­ge­schli­chen habe.

Sonnenaufgang am Geroldsee bei Garmisch-Partenkirchen

Endlich konn­te ich auch das lang ersehn­te Foto vom Alpenglühen schie­ßen, was schon ewig auf mei­ner ToDo-Liste stand.

Alpenglühen in der Tiroler Zugspitz Arena am Wettersteingebirge der Zugspitze

Zurück in Deutschland, habe ich mit mei­ner Frau könig­lich im Schloss in Spangenberg über­nach­tet. Das Schloss – was unse­ren Nachnamen trägt – uns aber lei­der nicht gehört 😉

Schloss Spangenberg

Im November folg­te dann die obli­ga­to­ri­sche Fotoreise mit Pino, mit dem ich letz­tes Jahr in Island war. Dieses Mal ging es nach Norwegen, auf die Lofoten.

Foto von der Brücke in Hamnoy auf die roten Häuser am Wasser

Die Reise war ein ech­ter Reinfall: Mein Koffer war in Oslo ver­schol­len, dazu eine Woche Dauerregen: Steht alles im Blogbeitrag. Schwamm drü­ber!

Habe ich meine Ziele erreicht?

Hose run­ter: was ist aus mei­nen Zielen für 2018 gewor­den? (Du kannst die Hose wie­der anzie­hen)

1. Reichweite erhöhen

»Den Blog bekann­ter machen, mit ande­ren Fotografen koope­rie­ren und akti­ver in den sozia­len Netzwerken auf­tre­ten«, war ein Ziel für 2018.

Leider bin ich kein Typ für die­ses Social-Media-Gedöns! Nur 22 Fotos habe ich 2018 auf Instagram gepos­tet. Entsprechend krau­che ich noch immer bei 1.333 Followern rum.

Dafür ist die Zahl mei­ner Blogleser um sat­te 46 % auf fast 50.000 in 2018 gestie­gen. Darüber freue ich mich sehr. Ziel erreicht!

2. Am Bildstil arbeiten

2018 habe ich so wenig foto­gra­fiert wie nie: dafür aber viel bewuss­ter! Mit mehr Planung und einem bes­se­ren Auge fürs Motiv. Meine Bildbearbeitung ist kon­sis­ten­ter und deut­lich schnel­ler gewor­den. Viele Lieblingsbilder sind die­ses Jahr ent­stan­den.

Milchstraße auf der Ehrwalder Alm in der Tiroler Zugspitz Arena

3. Ein eigenes Buch schreiben

Du fragst dich viel­leicht, was ist aus mei­nem Buchprojekt »Fotografieren im Harz« gewor­den? Es ist in Arbeit. Ich war 14 Mal im Harz und habe aller­lei ver­rück­te Dinge getan. Zum Beispiel mein Zelt im Oderteich auf­ge­stellt und im Schnee am Königshütter Wasserfall. Mehr als 50 Fotospots habe ich aus­ge­kund­schaf­tet und doku­men­tiert. Meist tief in der Nacht oder auf Wanderungen mit mei­nem Sohn.

Vater und Sohn im Harz

Die Gliederung steht, ein­zel­ne Kapitel sind geschrie­ben. In Summe feh­len mir aber die Fotos. Ich muss noch min­des­tens 30 Mal in den Harz. Leider sind es jedes Mal >300 km Fahrt. Dazu die Abhängigkeit zum »per­fek­ten« Wetter, kom­bi­niert mit mei­ner weni­gen Freizeit. Das Buch wird kom­men: ver­mut­lich aber nicht 2019. Sorry, ich mache kei­ne hal­ben Sachen.

Ausblick 2019

Landschaftsfotografie-Workshops

… haben 2018 nicht statt­ge­fun­den. Die Zeit war ein­fach zu knapp. Ich bekom­me aber oft Anfragen von euch und wer­de 2019 wie­der Workshops anbie­ten. Die Termine gebe ich recht­zei­tig bekannt.

Möglich sind Touren ana­log zum letz­ten Jahr, z.B. im Harz oder Elbsandsteingebirge. Aber auch neue Konzepte möch­te ich aus­pro­bie­ren. Viele von uns haben Kinder und kön­nen nicht ein­fach so ein Wochenende »flüch­ten«. Dann bringt die Familie doch ein­fach mit! Im Idealfall ver­ste­hen sich unse­re Frauen und Kinder präch­tig und wir stel­len uns 5 Uhr den Wecker und foto­gra­fie­ren am Oderteich den Sonnenaufgang 😉

Der Blog soll kein Monolog mehr sein

Ich inves­tie­re durch­schnitt­lich 4-5 Stunden in einen Blogbeitrag. 2018 habe ich gan­ze 24.125 Wörter geschrie­ben. Im kom­men­den Jahr wün­sche ich mir mehr Interaktion mit dir.

Hast du Themen, die dich ganz beson­ders inter­es­sie­ren? Vielleicht zum Fotografieren ler­nen? Zur Bildbearbeitung oder lie­ber ein paar Testberichte? Soll ich Aktionen wie »Dein Bild – Meine Bearbeitung« wie­der­ho­len? Möchtest du gern mal einen Gastbeitrag auf Blogografie.de ver­öf­fent­li­chen? Oder soll ich einen Beitrag für dei­nen Blog schrei­ben? Schreib es mir gern in die Kommentare.

2019 wird unser Jahr